DIANA

Sakroiliakales Fusions-System
WS-Kategorien
Sacral
  • Distraktions-Interferenz-Arthrodese des Sakroiliakalgeleks
  • Reposition des Beckengürtels durch Prinzipien der Ligamentotaxis
  • Schonung der neurovaskulären Strukturen
  • Dauerhafte Fusion durch extra-artikuläre Knochenanlagerung
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Als wichtiges tragendes Gelenk liegt das Sakroiliakalgelenk (SIG) oder auch Iliosakralgelenk (ISG) zwischen Ilium und Sakrum. Es handelt sich dabei um ein echtes Gelenk, das über eine subchondrale Gelenkfläche, Gelenkknorpel und einen Bandapparat verfügt. Obwohl das SIG nur geringe Translations- und Rotationsbewegungen ausführt, kann es im Verlauf des Lebens zu Verschleißerscheinungen kommen. Grund dafür ist seine Lage in der lasttragenden Achse, wo es starken Druck- und Scherkräften ausgesetzt ist.

Mit DIANA® steht eine einfache und sichere Behandlungstechnik des 0SakroIliakal Gelenks zur Verfügung.

DIANA® – Der Name des Verfahrens entspringt seinem Konzept:

Distraktions-Interferenz-Arthrodese schont Neurovaskuläre (nerven- und gefäßbezogene) Aspekte.

Schonend und risikoarm verankert die DIANA® Methode ein Interferenz- Implantat über einen posterioren Zugang distal im Os ilium. Der proximale und mittlere Implantatbereich befindet sich dabei im extraartikulären Rezessus, ohne die eigentlichen Gelenkflächen zu beeinträchtigen. Der chirurgische Zugang zum Rezessus sowie der Verlauf der Instrumente und des Implantats folgen der Darmbeindiaphyse und somit der lasttragenden Achse des Beckens. Unter Berücksichtigung dieser Achse werden die intraoperativen Röntgenaufnahmen eingestellt. Der Übergang der knöchernen Segmente von S1 und S2 ist damit der Eintrittspunkt des Führungsdrahts und der Instrumente, deren Trajektion von dort aus in Richtung der Hüfte verläuft. Danach wird während der Instrumentierung der Gelenkspalt distrahiert und der Gelenkknorpel sowie kapsuläre und unmittelbar ventral des Gelenks liegende neurale Strukturen werden entlastet. Dadurch ist es möglich, den Beckengürtel durch Ligamentotaxis seinem ursprünglichen Zustand anzunähern. Der gesamte Eingriff geschieht somit innerhalb einer sicheren Zugangszone ohne Schwächung der Muskulatur oder der knöchernen Strukturen. Rückzugs- und Revisionsmöglichkeiten bleiben dabei vollständig erhalten.

Mit dem sequentiell aufgebauten Instrumentarium wird das DIANA® Implantat zielgenau und reproduzierbar positioniert. Die hiermit durchgeführte Distraktion und Ligamentotaxis stabilisiert das Gelenk während des Fusionsprozesses. Das einzigartige und dennoch intuitiv verwendbare Instrumentarium operiert ausschließlich in der „sicheren Zone“ und vermeidet so viele der aus traditionellen SIG-Fusionstechniken bekannten Komplikationen. Das Risiko Nerven und Gefäße zu verletzen wird somit minimiert. In Verbindung mit den farbcodierten Implantaten und Führungsinstrumenten verkürzt die schrittweise und intuitive Implantationstechnik die Lernkurve.

Im Gegensatz zu anderen Techniken erlaubt DIANA® die Präparation des extraartikulären Rezessus zur großzügigen Anlagerung von Knochenmasse: eine weitere Voraussetzung für die erfolgreiche Fusion und Senkung der Komplikationsrate. Das auf die Applikationstechnik optimal abgestimmte Implantat-Design sichert die Stabilität während des Fusionsprozesses mechanisch ab.

Das DIANA® Implantat ist konisch geformt, um die Stabilität zu optimieren. Das selbstschneidende Multifunktionsgewinde sorgt für eine distale Fixierung im Darmbein und die breiten Auflageflächen (Gewinde- schultern) bieten einen Sinterungsschutz und besseren Knochenhalt. Zur Anpassung an die jeweiligen anatomischen Gegebenheiten stehen Implantate mit unterschiedlichen Durchmessern zur Verfügung.

Das Implantat
  • Interferenz-Hohlschraube aus Titan TiAl6V4
  • Proximaler Sinterungsschutz durch Gewindeschulter
  • Konische Implantat-Form für optimale Stabilisierung
  • Selbstschneidendes multifunktionales Gewinde
  • Hohlkanal und Fensterung ermöglichen die Anlagerung von Knochen und den knöchernen Durchbau
Das Instrumentarium
  • Einzigartig, speziell für diese Applikation entwickelt
  • Farbcodiert
  • Gründlich durchdacht und intuitiv einsetzbar
Das Verfahren
  • Schonender und risikoarmer Zugang für die Weichteile
  • Keine Gefahr für Nerven und Gefäße
  • Sequentielle, geführte Insertion des Implantats
  • Implantat im Rezessus stütz sich am kortikalen Knochen ab
  • Primäre Stabilisation über Distraktion und Ligamentotaxis
  • Kompatibel mit unterschiedlichen Verfahren der Knochenanlagerung
  • Der extraartikuläre Raum bietet Platz für Kochen bzw. Knocherersatzstoffe
  • Bei Bedarf sicher zu revidieren

Hergestellt aus einer biokompatiblen Titanlegierung (TiAl6V4) mit bewährter Festigkeit.

Hier gelangen Sie zur eIFU von DIANA.

  • Artikelnummer
  • Bei beschädigter Verpackung nicht verwenden
  • CE-Kennzeichnung
  • Chargencode
  • Elektronische Gebrauchsanweisung beachten
  • Hersteller und Herstellungsdatum
  • Nicht erneut sterilisieren
  • Nicht wiederverwenden
  • Strahlensterilisiert
  • Verwendbar bis
  • Temperaturbegrenzung
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